Der trnd Projektblog: Hier gibt’s die aktuellen Projektnews und Diskussionen rund um das Projekt mit dem Philips BlueTouch.

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Allgemein

Wie funktioniert die Rückenschmerztherapie mit dem Philips BlueTouch?

Das BlueTouch nutzt die Wirkung von speziellem blauen LED-Licht zur Therapie von Rückenschmerzen. Das blaue LED-Licht regt ausschließlich körpereigene, biochemische Prozesse an. Dadurch wird der Schmerz auf natürliche Art und Weise reduziert.

Mit Hilfe von elastischen Rückenbändern kannst Du das Gerät auf die schmerzende Rückenpartie auflegen und jederzeit bequem zu Hause und auch unterwegs tragen.

Was genau bewirkt das blaue LED-Licht im Körper?

Wenn Du das Philips BlueTouch anwendest, wirst Du zunächst die Wärme spüren. Die wohltuenden Effekte der Wärme auf Schmerzprozesse sind bekannt. Die Innovation des BlueTouch liegt aber nicht in der Wärmewirkung.

Entscheidend und neu in der therapeutischen Anwendung von blauem LED-Licht sind biochemische Prozesse rund um das Molekül Stickstoffmonoxid (NO). Das blaue LED-Licht sorgt dafür, dass eben dieses im Körper freigesetzt wird. Durch eine Wellenlänge von 453 Nanometern regt das blaue LED-Licht nachweislich die Produktion von NO bis in die tieferen Hautregionen an.

Das freigesetzte NO löst die im Folgenden vereinfacht dargestellten biologischen Effekte im Körper aus:

  • Zunächst verbessert NO die Durchblutung und als Folge dessen die Versorgung des Muskels mit Sauerstoff und Nährstoffen.
  • Zusätzlich wird der Abtransport schmerzverursachender Substanzen gefördert. All dies führt zu einer wohltuenden Entspannung der Muskulatur.
  • Gleichzeitig wirkt NO direkt an den Nervenenden und vermindert dort die Schmerzweiterleitung.
  • Neben den schmerzlindernden Wirkungen werden NO auch schützende Eigenschaften zugeschrieben. Es gilt als anti-oxidativ, zellschützend und entzündungshemmend.
  • Durch NO werden Muskeln und Nerven vor weiteren Schäden – auch im Sinne einer Prophylaxe – geschützt.

Ist die Wirkung des blauen LED-Lichts wissenschaftlich nachgewiesen?

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die positiven Effekte des körpereigenen Moleküls Stickstoffmonoxid (NO). Die schmerzreduzierende Wirkung von NO ist nachgewiesen. Untersuchungen belegen zudem, dass blaues LED-Licht mit einer Wellenlänge von 453 Nanometern zu einer signifikanten Freisetzung von NO führt.

Was genau ist Stickstoffmonoxid (NO)?

Stickstoffmonoxid, abgekürzt NO für Nitric Oxide, ist ein winziges Molekül, das auf natürliche Weise im menschlichen Körper vorkommt. Ende der 90er-Jahre wurde für die Entdeckung des NO als Botenstoff im Herz-Kreislauf-System der Nobelpreis für Medizin verliehen. Seitdem setzte eine regelrechte Forschungswelle rund um das Molekül ein. Die Wissenschaft hat schrittweise nachgewiesen, wie wichtig und vielfältig die Funktionen sind, die NO im menschlichen Körper übernimmt.

Heute ist beispielsweise bekannt, dass NO

  • den Blutfluss reguliert, eine durchblutungsfördernde Wirkung ausübt und
  • die Blutgerinnung hemmt.

Auch im Nervensystem spielt NO eine wichtige Rolle und an der Immunabwehr ist es ebenfalls beteiligt. Die neuere NO-Forschung konnte nun den positiven Einfluss, den das Molekül auf die Schmerzlinderung hat, nachweisen – ausgelöst durch die Bestrahlung mit blauem LED-Licht.

Worin besteht der Unterschied zwischen der Behandlung mit Rotlicht und mit blauem LED-Licht?

Infrarotlicht hat eine andere Wellenlänge als blaues LED-Licht. Die starke Wärme von Infrarotlampen dringt tief in die Haut ein und wird nachweislich als wohltuend und schmerzlindernd empfunden. Studien belegen allerdings, dass blaues Licht effektiver gegen Schmerzen wirkt als Wärme allein. Das blaue LED-Licht ist aufgrund der körpereigenen, biochemischen Prozesse, die hierüber angeregt werden, der alleinigen Wärmebehandlung überlegen.

Worin liegt die entzündungshemmende Wirkung des Philips BlueTouch?

Die Innovation des BlueTouch liegt nicht in der Wärmewirkung. Entscheidend und neu in der therapeutischen Anwendung von blauem LED-Licht sind biochemische Prozesse rund um das Molekül Stickstoffmonoxid (NO), dessen Freisetzung durch das blaue LED-Licht angeregt wird.

Das freigesetzte NO löst die im Folgenden vereinfacht dargestellten biologischen Effekte im Körper aus: Zunächst verbessert NO die Durchblutung und als Folge dessen die Versorgung des Muskels mit Sauerstoff und Nährstoffen. Zusätzlich wird der Abtransport schmerzverursachender Substanzen gefördert. All dies führt zu einer wohltuenden Entspannung der Muskulatur. Gleichzeitig wirkt NO direkt an den Nervenenden und vermindert dort die Schmerzweiterleitung.

Neben den schmerzlindernden Wirkungen werden NO auch schützende Eigenschaften zugeschrieben. Es gilt als anti-oxidativ, zellschützend und (prophylaktisch) entzündungshemmend. Durch NO werden Muskeln und Nerven vor weiteren Schäden – auch im Sinne einer Prophylaxe – geschützt.

Es ist also das NO, das die entzündungshemmende Wirkung hat und nicht die Wärme. NO kann mehr als nur die Wärme allein.

Fördert das BlueTouch die Durchblutung?

Wärme ist in der Tat durchblutungsfördernd. Aber auch das körpereigene Stickstoffmonoxid (NO), das durch das blaue LED-Licht freigesetzt wird, fördert die Durchblutung. Und NO kann weitaus mehr als nur die Wärme allein: NO verbessert wie gesagt die Durchblutung und als Folge dessen die Versorgung des Muskels mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Zusätzlich wird der Abtransport schmerzverursachender Substanzen gefördert. All dies führt zu einer wohltuenden Entspannung der Muskulatur. Gleichzeitig wirkt NO direkt an den Nervenenden und vermindert dort die Schmerzweiterleitung. Die Entspannung, die Du gespürt hast, wird also sowohl durch die Wärme als auch insbesondere durch das NO ausgelöst.

Wie viele Akkuladungen hält der Akku aus?

Grundsätzlich hat der Akku eine lange Lebenszeit. Bei täglicher Nutzung besitzt das Philips BlueTouch aufgrund seiner Akkuleistung eine Lebensdauer von ca. fünf Jahren. Natürlich
lässt die Kapazität der Batterien mit der Zeit nach – so wie das bei jedem Gerät mit aufladbarem Akku der Fall ist.

Gemäß unserer Messungen reduziert sich die Batterieleistung nach 500 Aufladungen auf 80 Prozent ihrer Initialleistung. Das bedeutet, wenn man das Gerät 2 mal die Woche lädt, liegt die Batterieleistung nach 5 Jahren bei 80 Prozent ihrer ursprünglichen Leistung.

Der Akku des Philips BlueTouch kann aus Sicherheitsgründen nicht ausgetauscht werden. Für den Fall, dass es einmal notwendig sein sollte, das Gerät in die Reparatur zu geben, wende Dich bitte an die Experten des Philips Service-Centers. Diese helfen Dir weiter und klären im Einzelfall, ob und wie das BlueTouch wieder in Stand gesetzt werden kann.

Gibt es vergleichende Studien zwischen BlueTouch und TENS-Geräten?

Bis dato haben wir das BlueTouch noch nicht direkt mit einem TENS-Gerät verglichen, da wir uns in unseren Untersuchungen auf die Wirksamkeit des BlueTouch fokussiert haben. Es ist aber keinesfalls ausgeschlossen, dass wir zu einem späteren Zeitpunkt verschiedene Vergleichsstudien mit anderen Methoden zur Schmerzlinderung durchführen. Allerdings werden wir uns dann auf einzelne Methoden konzentrieren müssen, da ein Vergleich mit allen Mitteln zur Schmerzlinderung schlichtweg den Rahmen sprengen würde (Schmerztabletten, Schmerzgels, Infrarotlampen, Massage, Wärmepflaster etc.).

Wird es ein Firmwareupdate für das BlueTouch geben?

Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch nicht möglich, ein Firmenwareupdate auf das Philips BlueTouch zu spielen. Grundsätzlich arbeiten wir aber daran und schauen uns nach Möglichkeiten für die zukünftigen Produktgenerationen um. Hierbei gibt es viele regulatorische Aspekte zu beachten – schließlich handelt es sich bei dem BlueTouch um ein medizinisches Gerät.

Werden die akustischen Signale des Philips BlueTouch angpasst?
Es wurde schon mehrfach nach der Modifizierung der akustischen Signale gefragt. Wir sind stets offen für alle Anregungen rund ums BlueTouch – das gilt natürlich auch für das akustische Feedback. Und so haben wir auch die Anregungen, die von den trnd-Partnern zu den akustischen Signalen gemacht wurden, bereits in der Produktentwicklung berücksichtigt:

Alle Geräte, die ab jetzt in den Apotheken verkauft werden, werden ein akustisches Feedback geben, um das Ende einer Anwendung zu signalisieren. Allen Testern an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für den wertvollen Hinweis!

Anwendung

Wie lege ich das Philips BlueTouch am Körper an?

Für das Philips BlueTouch stehen zwei Arten von Rückenbändern zur Verfügung: Eines für den unteren und eines für den oberen Rückenbereich. Dank der individuell verstellbaren Haltebänder kannst Du das Philips BlueTouch während der normalen täglichen Aktivitäten anwenden und sogar unter der Kleidung tragen.

Du legst das Gerät einfach in die dafür vorgesehene Öffnung im Rückenband ein, legst es anschließend um. Mit Hilfe von Klettverschlüssen kannst Du das Band individuell einstellen, so dass das BlueTouch sicher auf der schmerzenden Rückenpartie sitzt. Somit sind beispielsweise Arbeiten am Computer, Lesen, Fernsehen oder Hausarbeiten wie Kochen oder Staubsaugen ganz einfach möglich.

Hier gibts eine kurze Anleitung zum Anlegen des Bluetouch-Haltebandes zum Download als PDF.

Wie oft kann ich das Philips BlueTouch anwenden?

Das Philips BlueTouch solltest Du maximal zweimal täglich anwenden. Die Länge der einzelnen Behandlungen hängt vom gewählten Modus ab, der die Intensität des blauen LED-Lichts sowie den Wärmegrad der Behandlung bestimmt:

In Modus 1 (sanft) kannst Du das das Gerät 30 Minuten benutzen. In Modus 2 (medium) 20 Minuten und in Modus 3 (stark) 15 Minuten. Bei täglicher Anwendung kann das Philips BlueTouch so zur nachhaltigen Linderung der Schmerzen beitragen. Schau Dir dazu auch den Philips BlueTouch Behandlungsplan an.

Wie lang ist die Lebensdauer des Philips BlueTouch?

Das Philips BlueTouch kann bis zu zweimal täglich angewendet werden. Bei täglicher Nutzung besitzt das Gerät aufgrund seiner Akkuleistung eine Lebensdauer von ca. fünf Jahren. Der Akku kann aus Sicherheitsgründen nicht ausgetauscht werden.

Wer kann das Philips BlueTouch anwenden?

Das Philips BlueTouch ist für Personen mit chronischen Schmerzen im oberen und unteren Rückenbereich entwickelt worden. Durch das Gerät werden ausschließlich körpereigene, natürliche Prozesse angeregt. Da die Anwendung des blauen LED-Lichts direkt auf der Haut erfolgt, wird Personen mit empfindlicher Haut geraten, vor der Behandlung einen Dermatologen zu konsultieren.

Von der Anwendung des Philips BlueTouch wird abgeraten u. a. bei Hauterkrankungen, Hautverbrennungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder im Fall der Einnahme fotosensibler Medikamente.

Weiterführende Informationen hierzu sind der Bedienungsanleitung zu entnehmen. Im Einzelfall sollte die Anwendung des Philips BlueTouch im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden. Da derzeit noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Schwangeren, stillenden Frauen sowie Kindern vorliegen, sollten diese das BlueTouch nicht nutzen.

Welche Temperaturen werden bei den verschiedenen Stufen erreicht?

Da jede Person unterschiedlich stark auf das blaue LED-Licht reagiert, variieren auch die Temperaturen der einzelnen Intensitätsstufen von Person zu Person ein wenig.

Gurndsätzlich können die folgenden Werte als Orientierung dienen:

  • Modus 1: 38-40 Grad Celsius
  • Modus 2: 39,5-41 Grad Celsius
  • Modus 3: 41-43 Grad Celsius

Wieso ist die Nutzung bei der höchsten Stufe auf 15 Minuten beschränkt?

In klinischen Studien wurde ein Szenario durchgeführt, das einer max. Tagesdosis von 90 J/cm2 entspricht. Dieser Wert ist typisch für Lichttherapieanwendungen und auch das BlueTouch arbeitet mit einer max. Tagesdosis von 90 J/cm2.

Übrigens: „J“ steht für Joule, der Einheit von Energie.

Wieso darf ich das BlueTouch nur 2 x Mal am Tag anwenden?

Für die Anwendung des BlueTouch empfielt Philips max. 2 Anwendungen pro Tag, da hiermit die max. Tagesdosis von 90 J/cm2 erreicht wird. Im Rahmen der Studien wurde dieses „Setting“ umfangreich getestet, so dass diese Empfehlung entsprechend hiernach ausgerichtet ist.

Grundsätzlich möchten wir an dieser Stelle noch einmal betonen, dass das BlueTouch ausschließlich natürliche Prozesse der Schmerzlinderung anregt. In Einzelfällen kann das blaue LED-Licht zu einer vorübergehenden „Bräunung“ im behandelten Areal führen. Dies ist die einzige bekannte Nebenwirkung bei häufigerer Nutzung.

Ab wann stellt sich erfahrungsgemäß die erste Verbesserung ein?

Wie lange das BlueTouch angewendet werden muss, um Wirkung zu zeigen, ist abhängig von der Art und Intensität des Schmerzes. Normalerweise tritt eine anhaltende Schmerzlinderung bereits nach wenigen Minuten der Behandlung ein. Zunächst einmal ist die wohltuende Wärme, ausgelöst durch das blaue LED-Licht, zu spüren, aber auch die Freisetzung des Stickstoffmonoxids (NO) wird sofort angeregt und kann seine schmerzreduzierende Wirkung entfalten.

Natürlich kann es bei besonders starkem Schmerzempfinden im Einzelfall auch einmal länger dauern, bis die schmerzlindernde Wirkung eintritt. Hinzu kommt, dass das BlueTouch für die Behandlung von milden bis moderaten chronischen, muskulär bedingten Rückenschmerzen entwickelt worden ist.

Muss zwischen den beiden Anwendungen an einem Tag eine bestimmte Zeitspanne liegen?

Wichtig ist die Begrenzung auf max. 2 Anwendungen am Tag. Zu der Frage, wie viele Stunden mindestens zwischen zwei Behandlungen liegen sollten, gibt es keine Empfehlung. Die Anwendungen können auch direkt hintereinander durchgeführt werden. Jeder Anwender sollte die Behandlungen mit dem BlueTouch nach seinem eigenen Wohlempfinden ausrichten.

Wirkt das BlueTouch auch im Nackenbereich oder nur an der unmittelbaren Berührungsstelle?

Bei dem oberen Rückenabschnitt, auf dem das BlueTouch aufliegt, handelt es sich um einen zusammenhängenden Muskel, den so genannten Trapezmuskel. Dieser zieht sich vom Nacken hinab bis in den Bereich zwischen den Schulterblättern.

Entscheidend in der therapeutischen Anwendung von blauem LED-Licht sind die biochemischen Prozesse rund um das Molekül Stickstoffmonoxid (NO), dessen Freisetzung durch das blaue LED-Licht angeregt wird. NO wird in der Haut gebildet und über verschiedene Wege bis zum schmerzenden Muskel transportiert. Optimaler Weise sollte das Philips BlueTouch immer direkt an der schmerzenden Rückenpartie mittels eines der beiden Haltebänder befestigt werden. Da das durch das blaue LED-Licht freigesetzte NO jedoch im Körper transportiert wird, ist es nicht schlimm, wenn das BlueTouch mal ein bisschen verrutschen sollte und nicht 100-prozentig auf der schmerzenden Stelle sitzt – die positiven und schmerzlindernden Effekte des NO finden trotzdem statt.

Kann ich das BlueTouch auch an anderen Körperregionen einsetzen?

Das BlueTouch wurde von uns zur Linderung von chronischen, muskulär bedingten Rückenschmerzen für die obere bzw. untere Rückenpartie entwickelt. Wir empfehlen, das Gerät nicht für andere Zwecke zu verwenden, da uns hierzu keine Untersuchungsergebnisse vorliegen. Wir sind allerdings derzeit dabei, weitere Indikationsgebiete zu prüfen. In Kürze können wir hierzu sicherlich mehr sagen.

Sicherheit

Welche Nebenwirkungen können bei der Behandlung mit dem Philips BlueTouch auftreten?

Der große Vorteil der Therapie mit blauem LED-Licht liegt in ihrer Natürlichkeit. Durch das blaue Licht werden ausschließlich körpereigene Prozesse angeregt. Nebenwirkungen, wie sie bei medikamentösen Behandlungen auftreten können, sind damit ausgeschlossen.

Es ist normal, wenn die Haut während der Behandlung etwas rot wird. Diese Hautrötung wird durch die erhöhte Durchblutung aufgrund der erzeugten Wärme des BlueTouch verursacht und ist harmlos. Sie klingt nach Ende der Behandlung ab. Es kann vorkommen, dass die Haut nach der Behandlung etwas gebräunt ist. Diese Bräunung lässt sich auf die Melaninkonzentrationen in der Haut zurückführen und ist vergleichbar mit der Bräunung durch natürliches Sonnenlicht. Sie ist harmlos und klingt innerhalb von 48 bis 72 Stunden ab.

Warte mit der nächsten Behandlung, bis die Bräunung nicht mehr zu sehen ist. Um eine Bräunung zu verhindern, wähle bei der Behandlung einfach einen niedrigeren Modus und vermeide, während der Anwendung übermäßigen Druck auf das BlueTouch auszuüben (durch Liegen auf dem BlueTouch bzw. starkem Dagegenlehnen).

Wie sicher ist das Philips BlueTouch in der Anwendung?

Das Philips BlueTouch hat die CE-Zertifizierung für Medizingeräte erhalten. Die Anwendung des Geräts ist absolut sicher. Durch das blaue LED-Licht werden ausschließlich körpereigene natürliche Prozesse zur Schmerzlinderung angeregt.

Das BlueTouch verfügt über einen Augenschutzmodus: Erst bei direktem Hautkontakt mit dem BlueTouch, der über einen speziellen Sensor gemessen wird, entfalten die LEDs ihre volle Leuchtkraft. Der eingebaute Sensor stellt zudem sicher, dass sich das BlueTouch bei zu hohen Temperaturen auf der Haut ausschaltet. Eine Überhitzung ist somit ausgeschlossen. Nach der ausgewählten Behandlungszeit schaltet sich das BlueTouch ebenfalls automatisch ab.

Kann das blaue LED-Licht des Philips BlueTouch meinem Körper schaden?

Die Behandlung mit dem Philips BlueTouch ist absolut unbedenklich. Bitte beachte zur korrekten Anwendung die beigelegte Bedienungsanleitung.

Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass das blaue LED-Licht und die dadurch angeregte Produktion körpereigenen Stickstoffmonoxids (NO) bis zu sehr hohen Bestrahlungsdosen völlig harmlos sind. Durch wissenschaftliche Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass blaues LED-Licht mit einer Wellenlänge von 453 nm bis zu einer Bestrahlungsdosis von 250 J/cm2 auf menschliche Zellen keine schädliche Wirkung ausübt. Im Vergleich dazu: UVA-Licht zeigt bereits ab einer Bestrahlungsdosis von 30 J/cm2 zelltoxische Effekte. Die täglichen Anwendungsdosen des blauen LED-Lichts bei der Behandlung mit dem Philips BlueTouch liegen bei etwa 60-90 J/cm2.

Die vom Philips BlueTouch abgegebene Wärme wird mittels eines Sensors reguliert, so dass die Hauttemperatur einen sicheren Wert von 43°C nicht überschreitet.

Ist das intensive blaue LED-Licht gefährlich für meine Augen?

Das Philips BlueTouch verfügt über einen Augenschutzmodus: Die LEDs entfalten erst bei direktem Hautkontakt mit dem BlueTouch, der über einen Sensor gemessen wird, ihre volle Leuchtkraft. Vorher strahlen sie schwächer, so dass der Blick in das blaue Licht für die Gesundheit der Augen unbedenklich ist.

Muss ich spezielle Sicherheitsmaßnahmen bei der Anwendung beachten?

Die Anwendung des Philips BlueTouch ist absolut sicher. Bitte beachte die in der Bedienungsanleitung beschriebenen Instruktionen und Sicherheitshinweise. Außerdem nutze bitte ausschließlich das Originalzubehör. Für den Fall, dass es doch einmal notwendig sein sollte, das BlueTouch in die Reparatur zu geben, wende Dich bitte an die Experten des Philips Service-Centers.

Dürfen Personen mit Herzschrittmacher das BlueTouch anwenden?

Für Menschen mit einem aktiven, implantierten Gerät, wie zum Beispiel einen Herzschrittmacher, empfiehlt Philips den Einsatz des BlueTouch derzeit nicht.
Dies liegt daran, dass wir hierzu keinerlei wissenschaftliche Erkenntnisse haben. Und da uns keine Untersuchungen dazu vorliegen, können wir das BlueTouch für diese Personen nicht empfehlen.
Aber, das möchten wir an dieser Stelle auch noch einmal festhalten: Das Philips BlueTouch hat die CE-Zertifizierung für Medizingeräte erhalten. Die Anwendung des Geräts ist absolut sicher. Durch das blaue LED-Licht werden ausschließlich körpereigene natürliche Prozesse zur Schmerzlinderung angeregt.

Wie wirkt das blaue LED-Licht auf Tätowierungen im Anwendungsbereich?

Alle Lichtquellen – dies trifft im Übrigen auch auf Sonnenlicht zu – können die Farbe von Tätowierungen beeinflussen. Das heißt, Tätowierungen können durch Licht ausbleichen bzw. verfärben. Wenn dies passiert, handelt es sich um eine permanente farbliche Veränderung.

Zum Einfluss des blauen LED-Lichts auf Tätowierungen liegen uns keine genaueren Untersuchungsergebnisse vor. Vor diesem Hintergrund können wir das Verfärben / Ausbleichen von Tattoos bei Anwendung des Philips BlueTouch nicht explizit ausschließen.

Wieso darf das BlueTouch nur mit 6,7m Abstand zu bspw. Mobiltelefonen verwendet werden?

Das Philips BlueTouch wurde gemäß der DIN Norm 60601-1-2 (2007:03) getestet. Diese Norm gilt für die elektromagnetische Verträglichkeit medizinischer elektrischer Geräte bzw. Systeme und legt deren Anforderungen und Prüfungen zur elektromagnetischen Verträglichkeit fest.

Das BlueTouch hat alle Tests zur elektromagnetischen Verträglichkeit bestanden – es strahlt sogar weitaus weniger als es die DIN Norm vorsieht. Als Medizingeräthersteller ist es jedoch verpflichtend, eine Distanz anzugeben, die zwischen dem Gerät und anderen drahtlosen Kommunikationsgeräten liegen sollte. Diese Distanz ist abhängig von der elektronischen Sendeleistung und der Senderfrequenz. Für ein Mobiltelefon beträgt die Sendeleistung z.B. ca. 4W. Die empfohlene Distanz zu anderen Geräten beträgt in etwa 5m. Für andere Geräte mit elektromagnetischer Strahlung kann diese Distanz variieren.

Reinigung

Wie kann ich das Philips BlueTouch reinigen?

Du kannst das Gerät einfach und unkompliziert reinigen: Mit einem feuchten, weichen Tuch lässt sich die Oberfläche des BlueTouch ohne den Einsatz von Reinigungsmitteln säubern. Der Infrarot-Sensor sollte nach jeder Behandlung mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Das BlueTouch darf nicht in Wasser eingetaucht oder unter fließendem Wasser abgespült werden.

Die Haltebänder sind bei 30 Grad im Feinwäscheprogramm waschbar. Nimm das BlueTouch immer heraus, bevor Du das Rückenband zur Reinigung in die Waschmaschine gibst. Die Rückenbänder sollten in einem feinmaschigen Wäschesack gewaschen und anschließend an der Luft und nicht im Trockner getrocknet werden.

Wie und womit kann ich das BlueTouch gefahrlos desinfizieren ohne das Material zu beschädigen?

Das BlueToch kann, wie gesagt, ohne Probleme mit einem feuchtem Tuch gereinigt werden. Die Innenseite des BlueTouch, d.h. die Seite, auf der die blauen LEDs sichtbar sind, kann auch mit einem haushaltsüblichen Desinfektionsmittel gereinigt werden. Allerdings sollte die Verträglichkeit des Desinfektionsmittels zunächst an einer kleinen Stelle getestet werden

Erwerb

Wo kann das Philips BlueTouch erworben werden und was wird es kosten?

Das BlueTouch kann bereits in ca. 250 ausgewählten Apotheken in Deutschland erworben werden, ab Juli diesen Jahres wird es dann bundesweit erhältlich sein. Das Behandlungsgerät gegen Rückenschmerzen ist rezeptfrei erhältlich und kostet 249,- Euro.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für das Philips BlueTouch?
Derzeit ist das BlueTouch rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Krankenkassen übernehmen die Kosten leider nicht. Wir möchten aber gern eng mit Versicherern und Gesundheitsversorgern zusammenarbeiten und stehen daher bereits in Kontakt mit verschiedenen Krankenkassen. Momentan können wir zu einer möglichen Zusammenarbeit noch nichts Konkretes sagen.

Wir haben jedoch ein anderes besonderes Projekt mit dem BlueTouch in Planung: Das Behandlungsgerät soll zukünftig in einem Online-Verleihservice zu mieten sein. So können Personen, die das BlueTouch zunächst testen möchten, oder auch Leute, denen der Anschaffungspreis zu hoch erscheint, es sich für einen bestimmten Zeitraum ausleihen.

Da der Verleihservice noch in Planung ist, können wir Euch hierzu noch keine weiteren Details nennen. Wir gehen aber davon aus, dass wir den Service ab Sommer diesen Jahres anbieten können.

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