Der trnd Projektblog: Hier gibt’s die aktuellen Projektnews und Diskussionen rund um das Projekt mit dem Philips BlueTouch.

BlueTouch von Philips, Fragen und Antworten

27.03.12 - 18:19 Uhr

von: trinidi

Blaues LED-Licht, Infrarot und UV: Wo ist der Unterschied?

Heute bringen uns Jörgen und Gregor der Erleuchtung ein Stück näher und beantworten uns die Frage, worin der Unterschied zwischen diesen Arten von Licht besteht.

Auf diesem Weg erfahren wir auch, weshalb wir uns vor zu viel UV-Licht schützen müssen, blaues LED-Licht dagegen völlig harmlos ist.

Blaues Led-Licht, Infrarot und UV-Licht.
Anworten auf unsere Fragen zum Philips BlueTouch.

Bei blauem LED-Licht, Infrarotlicht und UV-Licht handelt es sich um verschiedene Lichtarten, die unterschiedliche Wellenlängen besitzen. Die Wellenlänge wird in Nanometern (nm) gemessen. Ein Nanometer entspricht einem Milliardstel Meter.

Als Infrarot wird der Wellenlängenbereich zwischen 780 nm und 1.500 nm bezeichnet. Umgangssprachlich wird Infrarot-Licht oft mit Wärmestrahlung gleichgesetzt. So ist Infrarot für seine angenehme Wärme mit Tiefenwirkung bekannt.

Sonnenlicht setzt sich u.a. aus Ultraviolettstrahlung zusammen. Beim UV-Licht werden in Abhängigkeit von der Wellenlänge drei Klassen der UV-Strahlung unterschieden:

  • UV-A Licht liegt in einem Wellenlängenbereich von 315 nm bis 400 nm. Es handelt sich dabei um die langwelligsten UV-Strahlen und ist verantwortlich für die Bräunung der Haut.
  • UV-B Strahlen bewegen sich in einem Wellenlängenbereich von 280 nm bis 315 nm. UV-B Licht ist energiereicher als UV-A Licht. Die UV-B Strahlung dringt in die menschliche Hautoberfläche ein und verwandelt sich dort in Energie. Das ist der Grund für die Entstehung von Sonnenbrand.
  • UV-C Licht ist mit 100 nm bis 280 nm der kurzwelligste Bereich des ultravioletten Lichtes. UV-C Licht ist sehr aggressiv. Bei intakter Ozonschicht wird dieser Bereich des ultravioletten Lichts durch die obersten Luftschichten der Erdatmosphäre absorbiert, so dass es nicht bis zur Erdoberfläche gelangt.

Blaues LED-Licht bewegt sich in einem Wellenlängenbereich zwischen 450 nm und 500 nm. Mit dem blauen LED-Licht hat Philips ein ganz neues Indikationsgebiet erschlossen: die schmerzlindernde Wirkung – ausgelöst durch das körpereigene Molekül Stickstoffmonoxid (NO), dessen Freisetzung durch das blaue LED-Licht im menschlichen Körper angeregt wird.

Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass blaues LED-Licht auf menschliche Zellen keine schädliche Wirkung ausübt. Im Gegensatz dazu kann UV-Licht zelltoxische Effekte haben: Die Energie der Strahlung nimmt mit kürzer werdender Wellenlänge zu, so dass es bei UV-Strahlung langfristig zu Schädigungen von Zellen kommen kann.

Es ist wichtig zu verstehen, dass es sich bei blauem LED-Licht, Infrarotlicht und UV-Licht um völlig verschiedene Lichtarten handelt, die unterschiedliche Wellenlängen und vor allem auch unterschiedliche Wirkungen auf den menschlichen Körper haben.

Viele Grüße,
Jörgen und Gregor

Nach diesem interessanten Exkurs in die Welt des Lichts können wir unser Wissen beim nächsten Gespräch gleich an unsere Freunde weitergeben, in unseren Blogs veröffentlichen oder in Foren teilen.

@all: Lassen wir über unsere Blogs und in Foren alle an unserem Wissen teilhaben!

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Diskussion

Meinungen der trnd-Partner

  • 28.03.12 -10:47 Uhr

    von: Equites

    Erstmal hi an alle ;) Und schade, dass hier so mal gar nichts los ist!

    Ich habe eine kleine Frage zu diesem Absatz hier!

    “Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass blaues LED-Licht auf menschliche Zellen keine schädliche Wirkung ausübt. Im Gegensatz dazu kann UV-Licht zelltoxische Effekte haben: Die Energie der Strahlung nimmt mit kürzer werdender Wellenlänge zu, so dass es bei UV-Strahlung langfristig zu Schädigungen von Zellen kommen kann.”

    Ok keine Schädliche Wirkung ist bewiesen! Aber ist überhaupt eine Wirkung bewiesen? Der Artikel hier ist sehr interessant aber leider ein wenig waage in seinen Aussagen!

    Ich sag mal wenn das Produkt auch nur einen Placebo effekt hat, hat es ja in dem Sinne schon geholfen!

    Spürt ihr schon eine Verbesserung? Ich weis es ist schwer dort einen Indikator anzusetzen, aber ich wäre da sehr Dankbar drüber!

    Gruß
    Equites

  • 28.03.12 -11:29 Uhr

    von: Chris51

    Ich kann @Equites nur beipflichten.

    Für die Testphase ist schließlich angekündigt:
    _________________________________________________________
    “Auf dem Philips BlueTouch Projektblog findest Du spannende Videos, Fotos und Online-Testreportagen der 100 Projektteilnehmer.”
    _________________________________________________________

    Bisher jedenfalls kann von “spannend” keine Rede sein, sorry, es sei denn, jemand steht wirklich schwerpunktmäßig auf’s Auspacken :-( .
    Mich (und sicher viele andere) interessiert doch vor allem, bei welchen Beschwerden welche Wirkung verspürt wird – oder auch nicht.

  • 28.03.12 -11:52 Uhr

    von: Chris51

    Zusätzlich ist mir noch etwas aufgefallen, was die Auswahl der “Online-Reporter” betrifft.

    Offenbar sind (auch) Personen im Projektteam, die nicht der Zielgruppe für die Anwendung des Philips BlueTouch entsprechen. Wer nur gelegentlich Rückenprobleme hat, kann m.E. kaum verwertbare Ergebnisse erzielen. Schade.

  • 28.03.12 -13:44 Uhr

    von: TinoHerrmann1981

    Online Reporter

    Schade, dass ich zur Zielgruppe gehöre. Ich haben Rückenschmerzen, meist zwischen den Schultern und in der Hüfte. Ich verwende BlueTouch nur seit einer Woche zweimal täglich und kann sagen, dass es sich gut anfühlt.

    Meine Rückenschmerzen haben kaum merklich nachgelassen -> aber die wohlige Wärme vom BlueTouch empfinde ich als sehr angenehm. Und ich sitze auch viel besser, wenn ich BlueTouch trage -> ein schöner Nebeneffekt.

    Was Video etc. angeht: Vielleicht sind 100 Teilnehmer einfach zu wenig und das Produkt nicht hip genug? Beim Vita-Cola-Test und Whiskas gab’s zwar viele Fotos, beim BlueTouch aber geht man auch an die persönlichen Empfindungen der Teilnehmer -> ich persönlich habe meinen Bauch/Rücken vor zehn Jahren das letzte mal gern gezeigt ;-)

    Vielleicht ist das ein Grund, warum Videos nicht online gestellt werden. Das reine Auspacken des Pakates ist ja als Bilderserie oder Video eher uninteressant oder?

  • 28.03.12 -14:08 Uhr

    von: Chris51

    @TinoHerrmann1981:
    Ich wollte natürlich niemandem zu nahe treten, besonders nicht den Testern mit echten Problemen ;-) .

    Was Videos und Fotos bei diesem Projekt angeht, sind wir uns ganz sicher einig. Obwohl von trnd so verlangt und so angekündigt, verspreche ich mir davon nichts, was über die Wirkung viel aussagen könnte.
    Dass das Produkt nicht “hip” und interessant genug wäre, kann wohl niemand behaupten. Ganz im Gegenteil! Nur ist es eben weniger geeignet für öffentliche “Bekanntmach-Events” als andere. ;-)

    Aber eine Art Test-Tagebuch würde ich mir schon wünschen. Interessant wären auch Vergleiche zu anderen Therapiegeräten und -mitteln (z.B. Heizkissen, Körnerkissen, Tens-Geräten u.ä.).

    Vielleicht geht da doch noch was, das für die Nicht-Teilnehmer hier Entscheidungshilfe sein kann?

  • 28.03.12 -15:21 Uhr

    von: trinidi

    @Equites: Erst mal “Hi” zurück! :-) Zur Wirkung von Stickstoffmonoxid und somit baluem LED-Licht findest Du Info in unseren FAQ. Hier steht z. B. “Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die positiven Effekte des körpereigenen Moleküls Stickstoffmonoxid (NO). Die schmerzreduzierende Wirkung von NO ist nachgewiesen. Untersuchungen belegen zudem, dass blaues LED-Licht mit einer Wellenlänge von 453 Nanometern zu einer signifikanten Freisetzung von NO führt.” Wenn Du noch weitere Fragen hast, kannst Du Dich wie immer gerne per eMail bei mir melden!

  • 28.03.12 -15:32 Uhr

    von: trinidi

    @Chris51: Danke für`s Zitat. ;-) Die Wahrnehmung der Wirkung des BlueTouch ist – für mich völlig nachvollziehbar – sehr individuell. Es spielen ja mehrere Faktoren eine Rolle, sodass die einen recht schnell eine Wirkung feststellen, andere erst nach regelmäßiger Anwendung. So sind unsere Online-Reporter momentan noch dabei, ihre Erfahrungen zu festigen, über die sie uns dann sicher in Kenntnis setzen werden.

    Das Thema Auswahlkriterien und Zielgruppe wurde, meiner Meinung nach, schon häufig und intensiv genug bei jeder Projektteambekanntgabe auf den Blogs breit getreten.

  • 28.03.12 -15:38 Uhr

    von: trinidi

    @TinoHerrmann1981: Über den “Hipness”-Faktor des BlueTouch kann man streiten – es handelt sich ja auch um ein medizinisches Gerät und nicht um ein neues Getränk. Warum man zur Anwendung des BlueTouch keine Fotos und Videos machen könnte, verstehe ich nicht ganz. Zum Beispiel kann man ein Video zur Veranschaulichung des oberen Rückenbandes drehen. Dazu muss man ja nicht unbedingt “oben ohne” sein – das wäre mir durchaus auch unangenehm. :-) Das Band lässt sich ja auch anlegen, wenn man ein T-Shirt trägt, es geht ja nur um das Vorführen.

    Zudem haben alle Online-Reporter in ihrer Bewerbung angegeben, wie sie sich für das BlueTouch einsetzen werden. Das ist ein Versprechen und ein solches bricht man bekanntlich nicht.

  • 28.03.12 -17:50 Uhr

    von: Chris51

    @trinidi: Bei jeder Studie – und um eine solche könnte es sich bei gewissenhafter Durchführung auch hier handeln,

    - wird normalerweise der Fortgang dokumentiert
    - wird die Wirksamkeit analysiert etc.
    - und – und das vor allem – gibt es Einschlusskriterien

    Insofern bedarf ich Deiner Belehrung zu den “häufig und intensiv genug bei jeder Projektteambekanntgabe auf den Blogs breit getretenen” trnd-spezifischen Auswahl- und Zielgruppenkriterien wirklich nicht, denn mein Kommentar bezog sich einzig auf das Produkt selbst und seine (eigentlich) gedachte Verwendung durch Menschen mit chronischen Rückenschmerzen.
    Wer ohnehin keine Schmerzen hat bzw. nur gelegentlich, ist halt nicht sehr glaubhaft als Testperson.
    Allenfalls ist derjenige geeignet, das Gerät vorzuführen. Mir reicht das eben nicht aus.

  • 28.03.12 -20:37 Uhr

    von: trinidi

    @Chris51: Wieder einmal stimme ich Dir vollkommen zu. Und aus diesem Grund nehmen auch trnd-Partner an unserem Projekt teil, denen akute oder chronische Rückenschmerzen zu schaffen machen und die zudem die Möglichkeit haben, als Online-Reporter, z. B. auf ihren Blogs von ihren Erfahrungen zu berichten.

  • 29.03.12 -08:49 Uhr

    von: gerrhosaurus78

    Online Reporter

    Den physikalischen Hintergrund halte ich für sehr interessant, an der Stelle würden mich fundierte wissenschaftliche Arbeiten interessieren, die die Wirkung auch belegen. Gibt es da Möglichkeiten, zumindest an die Titel der Originalarbeiten heranzukommen, damit man das mal selbst nachlesen kann?

    Die akut kurzfristige Wirkung hat mich persönlich noch nicht so ganz überzeugt, man merkt zwar im oberen Rücken die Wärme, aber ich halte das so für nicht ausreichend, um die Ursache für meine Rückenprobleme zu beseitigen, vielleicht auch einfach deshalb, weil das Behandlungfeld, auf dem das Blue Touch wirkt, zu klein ist. Da hat für mich ein Besuch beim Physiotherapeuten mit einer zeitlich vergleichbaren Behandlung kurzfristig mehr Erfolg.

    Wie das über einen längeren Zeitraum aussieht, bin ich am austesten, aber realistisch reichen in meinen Augen 1-2 Wochen Testzeitraum noch nicht aus, um zu sagen, dass sich da wirklich etwas verbessert hat.

  • 29.03.12 -09:56 Uhr

    von: trinidi

    @gerrhosaurus78: Ich kann ganz gut nachvollziehen, dass Du erst einmal noch ausprobieren willst. Es kann ja auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein, ab wann die Wirkung eintritt. Je nachdem wie intensiv der Schmerz zuvor wahrgenommen wird.

    Was wir also Online-Reporter trotzdem schon machen können, ist unsere Meinung z. B. zum Design und zum Material sowie zum Anlegen der Haltegurte in Testreportagen zu veröffentlichen. Auch das sind Informationen, die Neugierige interessieren könnten.

    Wegen der Studien erkundige ich mich gerne einmal bei Jörgen und Gregor!

  • 29.03.12 -22:55 Uhr

    von: steffis3

    Online Reporter

    Hallo zusammen,

    ich bin beruflich gerade sehr viel auf einer Roadshow unterwegs und leide sehr, unter den ständig wechselnden “schlechten” Hotelbetten.
    In unregelmäßigen Abständen, habe ich so starke Verspannungen im gesamten Rücken-Nackenbereich, dass eigentlich nur die Physio hilft.
    Da ich dafür im Moment nicht die Zeit habe und das ja auch erst nach Tagen/Wochen zur Linderung führt, bin ich super gespannt, auf die Ergebnisse mit dem Blue Touch.
    Als ich von der Tour kam und die ersten 2-3 Tage das Pad benutzt habe, muss ich sagen, dass ich tatsächlich eine leichte Linderung gespührt habe. In den letzten Tagen sind die Verspannungen wieder stärker geworden und außer dieser angenehmen Wärme, verspühre ich leider nichts. Da sich die Schmerzen in manchen Partien verstärken, nutze ich das Pad ab und zu auch ohne Haltegurt, um es besser zu positionieren zu können. Ich finde es leicht zu handhaben und angenehm auf der Haut.

    Also warte ich gespannt ab, wie sich der Test in den nächsten Wochen, weiterhin entwickelt.

    Beste Grüße

  • 30.03.12 -14:02 Uhr

    von: alpha_maedchen

    Online Reporter

    Zurück zu der oben gegebenen Erklärung über die Lichterarten. Wenn Blaues LED-Licht keine negativen Auswirkungen (durch Wellenlänge) auf die Haut haben soll, warum wird dann aber darauf hingewiesen, dass nach der ersten Anwendung ein leichter Sonnenbrand auftreten kann, der ja durch UV-B Strahlung entsteht (s.o). Und der Hinweis zu den Leberflecken und Krebs-Vorbelastungen verstehe ich dann auch nicht, wenn das Licht so harmlos sein soll.

    Trinidi, du hast mir bereits geschrieben, dass Warnungen teilweise nur als “nicht ausreichend an den entsprechenden Personengruppen getestet” (also Krebskranke etc) interpretiert werden soll, aber irgendwie geht das jetzt komplett konträr zu den oben gemachten Aussagen in Bezug auf “100%ig harmlos”. Gibt es dazu eine Erklärung von Philips?

  • 30.03.12 -15:02 Uhr

    von: Chris51

    @steffi3: Hast Du die Möglichkeit, bei der Auswahl der Hotels darauf zu achten, ob sie das AGR-Siegel (AGR=Aktion gesunder Rücken) haben?
    Ich habe in meiner Rückenschmerz-Vergangenhei viel geschäftlich unterwegs sein müssen und mit AGR-Hotels gute Erfahrungen gemacht. Außerdem hat geholfen, immer wenigstens ein mit Styropor-Kügelchen gefülltes Nackenhörnchen dabei zu haben, besser noch zusätzlich ein entsprechendes Kissen für den Lendenwirbelbereich.

  • 30.03.12 -18:21 Uhr

    von: trinidi

    @steffis3: Das ist wirklich ein interessanter Beitrag – poste solche Erfahrungen doch gerne in passenden Foren (z.B. bei netdoktor.de und onmeda.de) oder halte sie in einem Video-Tagebuch fest. So können sich noch mehr Leute darüber informieren!

  • 30.03.12 -18:44 Uhr

    von: trinidi

    @alpha_maedchen: In der Gebrauchsanweisung steht: “Es kann vorkommen, dass die Haut nach der Behandlung etwas gebräunt ist.” Für die Bräunung der Haut ist – wie oben steht – die UV-A-Strahlung verantwortlich. Diese ist harmloser als die UV-B-Strahlung mit kürzerer Wellenlänge.

    Es ist erwiesen, dass blaues LED-Licht völlig harmlos ist. Aber, für bestimmte Personengruppen sind die wissenschaftlichen Daten, die vorliegen, noch nicht zahlreich genug, um Empfehlungen auszusprechen. Ich kann mich gerne bei Jörgen und Gregor erkundigen, wie viele Studien dafür notwendig sind.